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•Komposttoiletten für einen guten Zweck

Das junge Berliner Unternehmen EcoToi ersetzt herkömmliche Chemietoiletten durch ökologisch nachhaltige Komposttoiletten. Davon haben nicht nur Nutzer und Umwelt etwas, sondern auch soziale Projekte. Kann man mit Scheiße Geld verdienen? Ja, man kann. Und das sogar mit Mehrwert für Mensch und Umwelt: Mit einer mobilen, ökologischen und nachhaltigen Sanitärlösung für den öffentlichen Raum geht die Berliner Non-Water Sanitation e.V. mit gutem Beispiel voran: Ihre EcoTois - Komposttoiletten, die mit einer Streuschicht aus Rindenschrot und Sägespäne befüllt sind - stellen eine grüne und absolut konkurrenzfähige Alternative zu den weithin bekannten Chemietoiletten dar. Aus Holz gebaute Ökoklos, die komplett ohne Wasser auskommen und keinerlei Energie zur aufwendigen Reinigung der Endstoffe benötigen, sollen zu einer nachhaltigeren sanitären Versorgung auf Festivals, Baustellen, Events oder öffentlichen Grünflächen beitragen. Dabei geht der Nutzen der EcoTois, die aktuell vor allem in Berlin und Brandenburg zu wettbewerbstauglichen Preisen vermietet und verkauft werden, über den reinen Nachhaltigkeitsaspekt hinaus: Die hochwertige Verarbeitung der Ein-Quadratmeter-Häuschen und die geruchsabsorbierenden Eigenschaften des Streumaterials verhelfen den Öko-Klos zu einem ansprechenden inneren und äußeren Erscheinungsbild. Die mobilen Toiletten verfügen über komfortable Sitze aus Holz, das von Natur aus keim- und bakterienhemmend wirkt. Unangenehme Gerüche werden durch das Streumaterial gebunden, das nach jedem Toilettengang nachgeworfen wird. Nach der Benutzung wird das Material kompostiert und dient anschließend als Bodenverbesserer. Neben dem Benefit, den ihre "Grünen Örtchen" für Benutzer und Natur schaffen, punkten die Gründer von EcoToi außerdem mit sozialem Engagement: Zusammen mit dem Verein Non-Water Sanitation e.V. und der German Toilet Organization setzen sie sich für den Bau von Trocken-Trenn-Toiletten in Indien und anderen Ländern ein. Ein Teil der Einnahmen fließt in die Finanzierung von Projekten zur Verbesserung der sanitären Lage weltweit. 2012 konnte das Team mit einer im wahrsten Wortsinne abenteuerlichen Spendenaktion bereits den Bau von Trockentoiletten in einem indischen Dorf finanzieren: Fünf Monate und insgesamt 10.000 Kilometer waren vier junge Gründer alias Guts for Change, darunter auch einer der Gründer von EcoToi, Thomas Jakel, (www.gutsforchange.de), für den guten Zweck auf Fahrrädern von Berlin nach Indien unterwegs. Dass die Jung-Unternehmer sich in erster Linie als "Macher" verstehen, manifestiert sich auch in ihrer pragmatische Unternehmensphilosophie: Wer eine EcoToi mietet, braucht sich weder um Transport, Reinigung oder Leerung der Toiletten noch um die Auffüllung von Toilettenpapier, Desinfektionsspray oder Streumaterial kümmern. Auch Reparaturen werden bei Bedarf vorgenommen - eine SMS genügt. In vielen Lebensbereichen werden nachhaltige, umweltverträgliche Produkte und Serviceleistungen bereits aus Überzeugung gekauft bzw. genutzt. Warum also nicht auch auf mehr mobile Öko(k)logie setzen? Die Zeit ist reif für nachhaltige Sanitärlösungen. Mehr (Presse-)Infos finden Sie unter www.ecotoi.de/presse

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01.01.1970 01:00

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