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• Tischler Fachbegriffe

Beschläge

Beschläge sind wichtige Teile bei der Möbelherstellung. Dazu gehören Griffe, Bänder, Schrankverbinder, Schlösser, Schubladenführungen und vieles mehr. Früher kaufte der Tischler seine Beschläge beim Eisenwarenhändler um die Ecke ein, heute bieten überregionale Händler und Hersteller ihr Warensortiment in wuchtigen Katalogen und auch schon auf CD-ROM an. Teilweise liefern Sie auf diesen CD´s sogar CAD-Zeichnungen ihrer Artikel mit, die direkt in eigene Fertigungszeichnungen übernommen werden können.

CAD - Computer aided Design

Übersetzt bedeutet CAD Computer unterstütztes Konstruieren. Zeichnen und Konstruieren am Computer hat gegen die Bleistift- oder Tuschzeichnung den Vorteil, daß Änderungen schnell und einfach vorgenommen werden können. Desweiteren können Teile der Zeichnung in andere Pläne übernommen werden, Details brauchen nicht jedesmal neu gezeichnet werden sondern werden einfach kopiert und in neue Pläne eingefügt. Zeichnungsdaten können schnell und einfach per e-mail mit anderen Betrieben oder Planern ausgetauscht werden. Die Zeichnungen können mit Hilfe geeigneter Programme problemlos als Grundlage zur Erzeugung von CNC-Daten für die Produktion genutzt werden.

CNC

Computerized Numerical Control - Rechnergestützte Numerische Steuerung. Die computergestützte numerische Steuerung ist äußerst flexibel um bei einer Maschine die verschiedensten Arbeitsabläufe zu realisieren.

Furnier

Dünnes Holzblatt mit einer Dicke von ca 0,5mm bis 3,0 mm. Erzeugt wird Furnier durch Messern oder Abschälen von Baumstämmen. Es entstehen viele Blätter mit einheitlicher Maserung. Mit Furnieren werden Plattenwerkstoffe beschichtet, um der Plattenoberfläche ein edles Aussehen zu geben. Die Oberfläche kann genau wie Holz weiterbehandelt werden.

Frühholz

Holzzellen, die im Frühjahr und Sommer gebildet werden, nennt man Frühholz. Sie sind größer, dünnwandiger und leichter als Spätholzzellen und haben eine hellere Färbung.

Gegenlauf

Drehrichtung der Werkzeugmesser gegen den Werkstückvorschub.

Generieren

Erzeugung eines Bearbeitungsprogramms für CNC-Maschinen aus einem zuvor programmierten Makroprogramm.

Geselle

Nach einer dreijährigen Lehrzeit legt ein Auszubildender die Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer ab. Ab sofort darf er als Geselle in seinem erlernten Beruf arbeiten.

Gesellenstück

Zum Abschluß der Ausbildung muß der Auszubildende ein Gesellenstück bauen, mit dem er seine handwerklichen Fähigkeiten und Materialkentnisse beweisen muß. Im Rahmen von bestimmten Vorgaben der Handwerkskammer muß er das Möbel selbst entwerfen, konstruieren und eigenhändig fertigen.

Gleichlauf

Drehrichtung der Werkzeugmesser in Richtung des Werkstückvorschubs.

Hobel

Ein Hobel dient zum glätten von Holz. Er besteht aus einem Grundkörper aus Holz, der eine Messerklinke aufnimmt. Der Schreiner hat heute meist einen Schlichthobel und einen Simshobel als Grundausstattung in der Werkzeugkiste. Dieses alte Handwerkzeug gibt es in den verschiedensten Ausführungen für die unterschiedlichsten Arbeiten. Als Beispiel seien hier einige genannt: Schrupphobel, Rauhbank, Schlichthobel, Putzhobel, Reformputzhobel, Falzhobel, Simshobel, Nuthobel, Profilhobel, Schiffshobel.

Intarsien

Einlagen aus Holz oder Metall in Tischplatten oder Möbelfronten. Intarsien waren früher ein beliebter Möbelschmuck. Heute sind diese zeitaufwendigen Arbeiten in der Herstellung zu teuer und nur noch selten anzutreffen. Es gibt allerdings bereits Firmen die Intarsien kostengünstig und ohne großen Aufwand herstellen.

Jahresring

Die im Verlauf eines Jahres gebildete Holzschicht nennt man Jahresring. Er besteht aus der Früholz- und der Spätholzschicht. An diesen Ringen kann man das Alter eines gefällten Baumstammes abzählen.

Kernholz

Wenn die Inneren Schichten des Baumes den Nährstoff- und Wassertransport einstellen, füllen sich die darin befindlichen Holzzellen mit Einlagerungen wie Harze, Wachs, Gerb- und Farbstoffen an. Diese machen das Holz fester, schwerer und widerstandsfähiger als das Splintholz. Auch wird die Färbung des Holzes dunkler.

Meister

Nach bestandener Gesellenprüfung kann man sich sofort zur Meisterprüfung anmelden.
Als Meister darf man erst als Ausbilder tätig werden, wenn man das 24. Lebensjahr erreicht hat.

Kompaktmeister

Der sogenannte Kompaktmeister. Hier wird wohl hauptsächlich Nachfolgern für bestehende Betriebe und vielleicht Abiturienten die Möglichkeit geboten, noch während der Ausbildungszeit Teile der Meisterprüfung abzulegen.
Umstrittene Form, wird aber von der Handswerkskammer derzeit angewendet.

Meisterstück

Zum Abschluß des Besuchs der Meisterschule muß der Geselle ein Meisterstück bauen, mit dem er seine handwerklichen Fähigkeiten und Materialkentnisse unter Beweis stellen muß. Im Rahmen von bestimmten Vorgaben der Handwerkskammer muß er das Möbel eigenhändig entwerfen , konstruieren und fertigen.

Schreiner

In Süd und Mitteldeutschland gebräuchliche Bezeichnung für Tischler.

Spätholz

Die im Spätsommer und Herbst gebildeten Holzzellen nennt man Spätholz. Durch die geringere Nährstoffzufuhr sind diese Zellen enger und dickwandiger als die Frühholzzellen. Ihre Ringe sind in der Regel auch schmaler.

Splintholz

Die äußeren Jahresringe des Baumes werden Splintholz genannt. Sie dienen dem Saft- und Wassertransport. Bei manchen Baumarten reicht der Splintholzbereich bis zum Kern, bei anderen besteht er aus nur einem schmalen Ring rund um das Kernholz und ist auch wesentlich heller als dieses.

Tischler

Ein Tischler baut Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände individuell nach Kundenwünschen. Er kennt sich mit Holz und Holzwerkstoffen und vielen anderen Materialien aus. Er muß sowohl handwerklich arbeiten können als auch mit der Bedienung moderner Holzbearbeitungsmaschinen vertraut sein.

Zeichnung

Eine Zeichnung ist die zweidimensionale Darstellung eines Objekts, die in Ansichten von verschiedenen Seiten und mehreren Schnitten den Aufbau und die Konstruktion z.B. eines Möbelstückes zeigt. Als Fertigungszeichnung dient sie dem Tischler als Grundlage zum Bau von Möbelstücken. Als Entwurfs- oder Angebotszeichnung ist sie Planungshilfe und Kommunikationsmittel zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.

Letztes Update dieser Seite
03.02.2012 21:02

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